EXAM 4



Das Testautomatisierungs-Tool EXAM steht ab sofort in Version 4 in der Distribution zur Verfügung. Zu den Highlights von EXAM 4 zählen eine komplett neue Architektur, die die Nutzung an weltweit verteilten Standorten erleichtert, sowie die Einführung eines fachlichen Datenmodells, das die Leistungsfähigkeit der Lösung noch einmal deutlich steigert.

Neue Architektur verbessert die Performance

In der neuen EXAM-Version hat MicroNova die bisherige 2-Tier-Architektur durch eine 3-Tier-Architektur ersetzt. Der Zweck: der steigenden Anzahl an Anwendern und der zunehmend globalen Nutzung des Tools gerecht zu werden. Denn bisher war die Testautomatisierung hauptsächlich am VW-Konzernsitz in Wolfsburg sowie in Ingolstadt bei der AUDI AG im Einsatz – dementsprechend war EXAM 3.x auch für das Arbeiten in internen lokalen Netzwerken (LANs) ausgelegt.

Durch die Einführung der neuen Architektur können nun Anwender in weiter verteilten Netzen –beispielsweise weitere Marken und Standorte des VW-Konzerns – ebenfalls ohne Leistungseinbußen auf das System zugreifen.

Die technische Grundlage für die optimierte globale Nutzung war die Einführung eines sogenannten Application-Servers, der die Paketierung der Daten übernimmt. Auf diese Weise sinken die Zugriffe auf die Server-Komponenten. Das beschleunigt das Gesamtsystem für räumlich entfernte Nutzer – Latenzzeiten sind so für Anwender nicht mehr spürbar.

Fachliches Datenmodell sorgt für zusätzliche Leistungssteigerung

Um die Leistungsfähigkeit nochmals zu steigern, haben die MicroNova-Entwickler das bestehende, generische UML-Datenbankmodell in ein fachliches Datenmodell überführt. Das minimiert unter anderem die Aufrufzahlen, die der Application-Server an die Datenbank stellt. Weitere positive Effekte sind eine geringe Datenbanklast und auch ein niedrigerer Speicherbedarf innerhalb der Datenbank.

Eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen und Features finden Sie wie gewohnt in der EXAM-Hilfe.